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[WISSEN & BLOG]

Wissen für deinen Vermögensaufbau

Gold, Silber, Bitcoin, Immobilien und Inflation: Ich zeige dir, welche Chancen ich sehe, welche Risiken du kennen solltest und worauf es beim langfristigen Vermögensaufbau ankommt. Verständlich erklärt und ohne leere Versprechen.

Die aktuellen Beiträge

[GRUNDLAGEN · OKTOBER 2026]

Die Drei-Speichen-Regel: Warum ein Vermögen nie auf einer Säule stehen sollte

Wenn ich mit neuen Klienten zum ersten Mal auf ihr Vermögen schaue, sehe ich fast immer dasselbe Bild: Ein großer Teil liegt an einer einzigen Stelle. Das fühlt sich sicher an, solange nichts passiert.
Auf dem Tagesgeldkonto, bei der Hausbank, in der eigenen Immobilie oder in einem einzelnen Depot – mein Ansatz ist ein anderer, und er ist alles andere als neu. Schon im Talmud, vor rund 1.500 Jahren aufgeschrieben, steht eine einfache Empfehlung: Man soll sein Vermögen stets in drei Teile teilen – ein Drittel in Land, ein Drittel in Handelsware, ein Drittel zur Hand. Diese Idee ist die Grundlage meiner Drei-Speichen-Regel. Ich habe sie für heute übersetzt.
Die erste Speiche sind Immobilien, Grundstücke und Wald. Sie stehen für Substanz. Eine vermietete Wohnung bringt laufende Einnahmen, Mieten steigen langfristig meist mit der Inflation, und Grund und Boden lässt sich nicht beliebig vermehren. Dafür sind Immobilien wenig flexibel: Ein Verkauf dauert, und Finanzierung, Instandhaltung und Leerstand gehören zum Risiko dazu.
Die zweite Speiche sind Edelmetalle und andere Handelswaren. Gold und Silber sind seit Jahrtausenden ein Wertspeicher, unabhängig von einzelnen Banken oder Staaten, und physisch in deinem Besitz. Sie bringen keine Zinsen und schwanken im Preis. Ihre Aufgabe ist eine andere: Sie sollen die Kaufkraft erhalten, gerade dann, wenn andere Anlagen unter Druck geraten. Gewinne aus physischem Gold und Silber sind in Deutschland nach mehr als einem Jahr Haltedauer steuerfrei.
Die dritte Speiche sind Aktien und unternehmerische Beteiligungen. Hier arbeitet das Kapital, so wie früher die Handelsware im Geschäft des Kaufmanns. Unternehmen schaffen Werte, schütten Gewinne aus und können steigende Kosten oft an ihre Kunden weitergeben. Dafür schwanken Aktienkurse deutlich, und einzelne Unternehmen können scheitern. Moderne Anlageklassen wie Bitcoin ordne ich als bewusst begrenzte Beimischung ein – nie als Fundament.
Der Kern der Regel ist nicht die Zahl drei, sondern dass jede Speiche anders auf Krisen reagiert. Steigt die Inflation, profitieren Sachwerte, während Erspartes an Kaufkraft verliert. Bricht die Börse ein, halten Gold und vermietete Immobilien oft stand. Steigen die Zinsen, geraten Immobilien unter Druck, während andere Bausteine stabil bleiben. Ein Rad mit nur einer Speiche bricht beim ersten Schlagloch. Ein Rad mit drei Speichen läuft weiter, auch wenn eine einmal nachgibt.
Wichtig ist mir: Die Drei-Speichen-Regel ist eine Orientierung, kein starres Drittel-Schema. Ein 30-jähriger Angestellter, der gerade Vermögen aufbaut, braucht eine andere Gewichtung als eine 60-jährige Unternehmerin, die ihr Vermögen erhalten will. Wer schon eine selbstgenutzte Immobilie besitzt, hat die erste Speiche vielleicht bereits stark besetzt. Und eine Liquiditätsreserve für unerwartete Ausgaben gehört immer dazu. Deshalb beginnt jede Zusammenarbeit mit einer ehrlichen Bestandsaufnahme: Welche Speiche ist überladen, welche fehlt ganz?
Mein Fazit: Die Drei-Speichen-Regel macht kein Vermögen über Nacht reich. Aber sie macht es widerstandsfähig – und genau das ist für mich die Grundlage jeder langfristigen Strategie. Wie deine drei Speichen heute aussehen, schauen wir uns gern im kostenfreien Erstgespräch an.
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und stellt keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. Jede Anlageform ist mit Risiken verbunden; vergangene Entwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für die Zukunft. Steuerliche Angaben: Stand Oktober 2026.
Die Drei-Speichen-Regel: Immobilien, Edelmetalle und Beteiligungen als drei Speichen eines Vermögensrads
Silber: Chance oder Falle? – Silberbarren und Münzen vor einem Kurschart
[EDELMETALLE · OKTOBER 2026]

Silber nach der Rally: Chance oder Falle?

Silber hat ein wildes Jahr hinter sich. Erst ging es steil nach oben, dann kamen kräftige Rücksetzer. In meinen Gesprächen höre ich deshalb immer wieder dieselbe Frage: Ist der Zug abgefahren – oder ist jetzt ein guter Moment zum Einstieg?
Meine ehrliche Antwort: Den richtigen Moment kennt niemand. Aber es lohnt sich zu verstehen, warum Silber anders tickt als Gold.
Gold ist vor allem ein Wertspeicher. Silber ist beides – Edelmetall und Industrierohstoff. Mehr als die Hälfte der Nachfrage kommt heute aus der Industrie, etwa aus Photovoltaik, Elektronik und E-Mobilität. Gleichzeitig wird laut Silver Institute seit mehreren Jahren mehr Silber verbraucht als neu gefördert. Diese Mischung aus knappem Angebot und echter Nachfrage macht Silber für mich interessant.
Genau diese Doppelrolle hat aber eine Kehrseite. Schwächelt die Konjunktur, sinkt die Industrienachfrage – und Silber fällt meist stärker als Gold. Wer kurz vor einer Korrektur kauft und dann verkaufen muss, kann viel Geld verlieren. Dazu kommen Kosten, die viele unterschätzen: Auf Silberbarren fallen in Deutschland 19 % Mehrwertsteuer an, bei vielen Münzen ist es dank Differenzbesteuerung weniger. Und anders als ein Festgeld bringt Silber keine Zinsen.
In meiner Drei-Speichen-Strategie ist Silber deshalb nie das Fundament, sondern eine Ergänzung zu Gold. Ich baue es lieber schrittweise auf, etwa über einen Sparplan, statt alles auf einen Zeitpunkt zu setzen. Das schützt nicht vor Verlusten, verteilt aber das Risiko eines schlechten Einstiegs. Ein Vorteil gilt für Silber wie für Gold: Gewinne aus physischem Metall sind in Deutschland nach mehr als einem Jahr Haltedauer steuerfrei.
Mein Fazit: Silber ist kein Selbstläufer, aber eine sinnvolle Beimischung für alle, die Schwankungen aushalten und in Jahren statt Monaten denken. Wie viel Silber zu deinem Vermögen passt, klären wir gern im kostenfreien Erstgespräch.
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und stellt keine Anlage- oder Steuerberatung dar. Edelmetallpreise schwanken; vergangene Entwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für die Zukunft. Steuerliche Angaben: Stand Oktober 2026.
[KRYPTO · OKTOBER 2026]

Bitcoin-Zyklen: Was das Muster zeigt – und was nicht

Kaum ein Anlagethema wird so emotional diskutiert wie Bitcoin. Eine Frage höre ich besonders oft: Kann man aus den bisherigen Zyklen ablesen, wann man kaufen sollte?
Das Muster ist tatsächlich auffällig. Die Menge an Bitcoin ist auf 21 Millionen begrenzt, und etwa alle vier Jahre halbiert sich die Zahl neu geschaffener Coins – das sogenannte Halving, zuletzt im April 2024. In der Vergangenheit folgte darauf jeweils eine lange Aufwärtsphase und nach dem Hoch ein Rückgang von teils über 75 %, der rund ein Jahr dauerte. Daraus stammt die bekannte Faustregel: etwa 1.000 Tage Anstieg, etwa 365 Tage Korrektur.
Ich halte es für sinnvoll, diese Zyklen zu kennen. Als Fahrplan würde ich sie trotzdem nicht nutzen. Drei, vier Zyklen sind statistisch eine sehr dünne Grundlage. Und der Markt hat sich verändert: Seit der Zulassung von Bitcoin-ETFs in den USA 2024 investieren große Institutionen, dazu kommen Zinsen und Liquidität an den Finanzmärkten. Das kann alte Muster abschwächen oder verschieben – und auch nach einem kräftigen Einbruch kann es weiter nach unten gehen.
In meiner Drei-Speichen-Strategie ist Bitcoin deshalb eine bewusst begrenzte Beimischung, nie das Fundament. Ich investiere nur Geld, das langfristig entbehrlich ist, und steige lieber gestaffelt ein als auf einen Schlag. Das schützt nicht vor Verlusten, verteilt aber das Risiko eines schlechten Zeitpunkts. Ein Totalverlust ist bei Kryptowährungen nicht ausgeschlossen.
Ein Punkt ist gerade besonders wichtig: Gewinne aus privat gehaltenen Bitcoins sind in Deutschland derzeit nach mehr als einem Jahr Haltedauer steuerfrei. Die Bundesregierung plant, diese Haltefrist ab 2027 abzuschaffen; nach dem aktuellen Entwurf sollen Käufe bis Ende 2026 Bestandsschutz erhalten. Beschlossen ist das noch nicht (Stand Oktober 2026).
Mein Fazit: Zyklen helfen, Übertreibungen zu erkennen und Panikverkäufe zu vermeiden. Den perfekten Kaufzeitpunkt verraten sie nicht. Ob und wie viel Bitcoin zu dir passt, besprechen wir gern im kostenfreien Erstgespräch.
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und stellt keine Anlage- oder Steuerberatung dar. Kryptowährungen sind hochspekulativ; vergangene Entwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für die Zukunft. Steuerliche Angaben: Stand Oktober 2026.
Bitcoin-Zyklen: 1064 Tage aufwärts, 365 Tage Korrektur – historischer Kursverlauf
[GOLD · OKTOBER 2026]

Gold für Kinder: Warum sich ein früher Start lohnt

Wer für Kinder oder Enkel früh anlegt statt nur zurücklegt, schenkt ihnen später echten Spielraum – für die Ausbildung, das Studium oder die erste Wohnung. Trotzdem setzen laut einer Umfrage noch immer 35 % der Eltern aufs Sparbuch.¹
Gold ist dafür aus meiner Sicht ein guter Anker. Es ist nicht beliebig vermehrbar, wird weltweit gehandelt und hat seine Kaufkraft über lange Zeiträume bewahrt. Gewinne aus physischem Gold sind in Deutschland nach mehr als einem Jahr Haltedauer steuerfrei. Ehrlicherweise gehört aber auch dazu: Gold bringt keine Zinsen, und sein Preis kann über mehrere Jahre fallen oder seitwärts laufen.
Genau hier spielt die Zeit ihre Stärke aus. Wer 18 Jahre vor sich hat, muss keinen perfekten Einstieg finden. Mit einem Sparplan kaufen die monatlichen Raten bei niedrigen Preisen mehr Gramm und bei hohen weniger – Schwankungen gleichen sich über die Jahre besser aus. Ein Goldsparplan ist schon ab 50 € im Monat möglich, und auch Großeltern oder Paten können mitsparen.
Wie viel der frühe Start ausmacht, zeigt ein Blick auf die letzten 15 Jahre mit der tatsächlichen Goldpreisentwicklung. Drei Familien zahlen jeweils 9.000 € ein. Die erste kauft seit November 2011 jeden Monat für 50 € Gold – heute ist ihr Gold rund 23.400 € wert. Die zweite startet erst im Mai 2019, dafür mit 100 € im Monat, und kommt auf rund 17.200 €. Die dritte lässt das Geld auf dem Konto liegen und hat nach wie vor 9.000 €. Doch die Preise sind im selben Zeitraum um rund 39 % gestiegen: Um nur die Kaufkraft zu halten, wären rund 11.000 € nötig gewesen. Das Konto hat also real Geld verloren.
Ehrlich gesagt waren diese 15 Jahre für Gold außergewöhnlich gut, vor allem 2024 und 2025. Zwischendurch gab es aber auch Jahre wie 2013, in denen der Goldpreis um rund 30 % gefallen ist. Die Zahlen zeigen, was in der Vergangenheit möglich war – nicht, was in Zukunft passiert. Der Grundgedanke gilt trotzdem: Je früher du anfängst, desto länger arbeitet jede einzelne Rate.
Eine Frage solltest du vorher klären: Auf wessen Namen läuft das Gold? Läuft es auf das Kind, gehört es rechtlich dem Kind. Ihr verwaltet es bis zur Volljährigkeit, ab 18 entscheidet das Kind selbst. Läuft es auf deinen Namen, behältst du die Kontrolle und kannst es später verschenken. Eltern können jedem Kind alle zehn Jahre bis zu 400.000 € steuerfrei schenken, Großeltern jedem Enkel bis zu 200.000 €.
Mein Fazit: Gold ersetzt keine durchdachte Vorsorge, ist darin aber ein stabiler Baustein – ergänzt um weitere Anlagen, die zu deinem Kind und deinen Zielen passen. Wie ein Goldsparplan für deine Familie aussehen kann, zeige ich dir gern im Erstgespräch.
¹ Umfrage von VisualVest, zitiert in BÖRSE am Sonntag, 2026. Rückrechnung: monatliche Käufe von November 2011 bis Oktober 2026, vereinfacht zum Jahresdurchschnittspreis in Euro, Bewertung zum Kurs vom 27.10.2026; ohne Aufgelder, Kosten und Steuern. Quellen: gold.de (Goldpreis in Euro), Statistisches Bundesamt (Verbraucherpreisindex). Vergangene Entwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für die Zukunft. Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und stellt keine Anlage- oder Steuerberatung dar. Steuerliche Angaben nach Rechtslage in Deutschland, Stand Oktober 2026.
[IMMOBILIEN · OKTOBER 2026]

Neubau als Kapitalanlage: Was die Steuervorteile bringen – und was nicht

Für neu gebaute Mietwohnungen gibt es derzeit Steuervorteile, wie es sie lange nicht gab. Trotzdem gilt für mich ein Grundsatz: Eine Immobilie wird nicht dadurch gut, dass sie Steuern spart.
Zuerst zu den Vorteilen. Für Wohngebäude mit Baubeginn zwischen Oktober 2023 und September 2029 ist eine degressive Abschreibung von 5 % pro Jahr auf den jeweiligen Restwert möglich – statt linear 3 %. Gerade in den ersten Jahren ist das deutlich mehr. Unter zusätzlichen Voraussetzungen kommt die Sonderabschreibung nach § 7b EStG hinzu: vier Jahre lang jeweils weitere 5 % der förderfähigen Herstellungskosten. Dafür muss das Gebäude unter anderem den Effizienzhaus-40-Standard mit QNG-Siegel erfüllen, die Baukosten dürfen 5.200 € je m² nicht übersteigen, und die Wohnung muss mindestens zehn Jahre vermietet werden. Die Bemessungsgrundlage ist auf 4.000 € je m² begrenzt.
Für solche Neubauten bietet die KfW je nach Programm zusätzlich zinsgünstige Darlehen von bis zu 150.000 € pro Wohneinheit. Und wer eine vermietete Immobilie länger als zehn Jahre hält, kann sie in Deutschland steuerfrei verkaufen.
Das klingt nach einem Selbstläufer – ist es aber nicht. Steuervorteile verbessern die Liquidität in den ersten Jahren, sie ersetzen keine solide Rechnung. Entscheidend sind die Lage, der Kaufpreis im Verhältnis zur Miete und eine Finanzierung, die auch nach Ablauf der Zinsbindung trägt. Leerstand, Instandhaltung und Verwaltung gehören realistisch in die Kalkulation.
Ich gehe deshalb immer in derselben Reihenfolge vor: erst die Immobilie, dann die Finanzierung, dann die Steuer. Die Rechnung muss auch dann aufgehen, wenn ein Vorteil kleiner ausfällt als geplant. Die individuelle Steuerwirkung sollte immer ein Steuerberater prüfen.
Mein Fazit: Neubauimmobilien können ein starker Baustein für deinen Vermögensaufbau sein – wenn das Objekt überzeugt. Die Steuervorteile sind das Sahnehäubchen, nicht das Fundament. Ob sich eine Neubauwohnung für dich rechnet, rechnen wir gern im Erstgespräch durch.
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und stellt keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar. Abschreibungsregeln und Förderbedingungen nach Stand Oktober 2026; Änderungen vorbehalten.
Visualisierung eines Neubau-Wohnquartiers in Nürnberg
Christian M. Schindler am Mittelmeer bei Sonnenuntergang
[AUSLANDSIMMOBILIEN · OKTOBER 2026]

Immobilien in Nordzypern: Chancen und Risiken ehrlich erklärt

Günstige Preise, Sonne und Ratenzahlung direkt beim Bauträger – Nordzypern klingt verlockend. Ich kenne den Markt gut, und gerade deshalb sage ich: Wer dort kauft, sollte beide Seiten kennen.
Die Chancen sind real. Die Kaufpreise liegen deutlich unter denen in Spanien, Italien oder im Süden der Insel. Tourismus und viele internationale Studierende sorgen für Mietnachfrage, und viele Bauträger bieten Zahlungspläne an, teils ohne Zinsen. Dazu kommt die Lebensqualität am Mittelmeer – als Kapitalanlage oder als eigener Rückzugsort.
Die Risiken sind es aber auch. Die Türkische Republik Nordzypern wird international nur von der Türkei anerkannt, EU-Recht gilt dort nicht. Wegen ungeklärter Eigentumsfragen aus der Zeit vor 1974 ist die Art des Grundbuchtitels entscheidend. Ausländer brauchen für den Kauf eine behördliche Genehmigung. Hinzu kommen Schwankungen der Türkischen Lira, mögliche Verzögerungen bei Neubauprojekten und ein kleinerer Markt, in dem ein Wiederverkauf länger dauern kann.
Ich würde deshalb nie allein auf Basis einer Verkaufspräsentation oder eines günstigen Zahlungsplans entscheiden. Vor jedem Kauf gehört ein unabhängiger Anwalt vor Ort dazu, der Titel, Baugenehmigung und Verträge prüft. Zahlungen sollten an den Baufortschritt gekoppelt sein, und die fertigen Projekte des Bauträgers sollte man sich mit eigenen Augen ansehen. Vor allem aber: Eine Auslandsimmobilie ist in meiner Drei-Speichen-Strategie ein Teil der Immobilien-Speiche – nie das ganze Vermögen.
Mein Fazit: Nordzypern kann für die richtigen Käufer eine gute Ergänzung sein. Erst die Risiken verstehen, dann entscheiden. Genau dabei begleite ich mit meinem Immobilien-Coaching – im Auftrag des Käufers, nicht des Verkäufers.
Das Immobilien-Coaching ist eine eigenständige Beratungsleistung von Christian M. Schindler, die direkt vom Käufer beauftragt wird. Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und stellt keine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar.
[GRUNDLAGEN · OKTOBER 2026]

Inflation: Warum dein Geld auf dem Konto an Kaufkraft verliert

Die Zahl auf deinem Konto bleibt gleich – aber du kannst dir jedes Jahr ein bisschen weniger dafür kaufen. Inflation ist eine leise Steuer auf Erspartes.
Wie stark sich das summiert, unterschätzen viele. Bei 2 % Inflation halbiert sich die Kaufkraft in rund 35 Jahren, bei 3 % schon in gut 23 Jahren. Dass es auch deutlich schneller gehen kann, hat 2022 gezeigt: Da lag die Inflation in Deutschland im Jahresdurchschnitt bei 6,9 %.
Eine einzelne Anlage, die in jeder Lage zuverlässig schützt, gibt es nicht. Deshalb arbeite ich mit der Drei-Speichen-Regel: Das Vermögen ruht auf Immobilien, auf Edelmetallen und anderen Sachwerten sowie auf Unternehmensbeteiligungen und Wertpapieren. Jede Speiche reagiert anders auf Inflation. Gold und Silber sind nicht beliebig vermehrbar und haben ihre Kaufkraft über lange Zeiträume bewahrt, schwanken aber im Preis. Mieten steigen langfristig meist mit, bei Indexmieten sind sie direkt an die Inflation gekoppelt – dafür tragen Immobilien Finanzierungs- und Leerstandsrisiken. Und viele Unternehmen können steigende Kosten über ihre Preise weitergeben, auch wenn Aktienkurse zwischenzeitlich kräftig fallen können.
Den stärksten Hebel vergessen viele: das eigene Einkommen. Wer es gezielt steigert und gestaltet, gewinnt Spielraum, den keine Rendite ersetzt. Und eine Liquiditätsreserve auf dem Konto bleibt wichtig – damit du nie gezwungen bist, langfristige Anlagen im falschen Moment zu verkaufen.
Mein Fazit: Geld auf dem Konto gibt Sicherheit und Flexibilität, schützt aber nicht vor Kaufkraftverlust. Wer Vermögen erhalten will, braucht eine Mischung, die zu den eigenen Zielen passt. Wo du heute stehst, schauen wir uns gern im Erstgespräch an.
Inflationsrate 2022: Statistisches Bundesamt (Verbraucherpreisindex, Jahresdurchschnitt). Das Rechenbeispiel beruht auf einer angenommenen Inflation von 3 % pro Jahr ohne Zinsen, Steuern und Kosten. Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und stellt keine Anlageberatung dar.
Rechenbeispiel

100.000 € nach 10 Jahren bei 3 % Inflation

≈ 74.400 €
So viel Kaufkraft bleibt übrig, wenn das Geld unverzinst auf dem Konto liegt – ein Verlust von rund einem Viertel.
[MEINE THEMEN IM ÜBERBLICK]

Mehr dazu auf meiner Website

Die Beiträge hier sind ein Einstieg. Wie ich die Themen in der Praxis umsetze – von der Edelmetall-Strategie über das Auslandskonto bis zum Immobilien-Coaching –, zeige ich dir ausführlich auf meiner Website.

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Was davon passt zu dir?

Wissen ist der erste Schritt. Im kostenfreien Erstgespräch schauen wir gemeinsam, welche Bausteine zu deiner Situation und deinen Zielen passen.
Alle Beiträge dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine individuelle Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung. Kapitalanlagen sind mit Risiken verbunden; vergangene Entwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für die Zukunft.
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